
2005: “Schulen ohne Rassismus” an der Gedenkstätte
Bis Ende September: Ausstellung im Stadtarchiv Saarbrücken: »Die Rastatter Prozesse – NS-Verbrechen vor Gericht«
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die für die Saar-Region bedeutenden Prozesse gegen das Personal des Gestapolagers Neue Bremm in Mai/Juni 1946, sowie gegen den Großindustriellen Hermann Röchling.
Für Lehrkräfte steht zudem didaktisches Material zur Thematik zur Verfügung – es kann beim Stadtarchiv angefragt werden.
23. September: Über Grenzen hinweg – Erinnern mit Jugendlichen
1. Interregionaler Fachtag zur jugendorientierten Vermittlung an Orten der Geschichte in der Großregion
Eine Veranstaltung des Landesjugendrings Saar, EuRegio Saar Lor Lux + und des Jugendamts des Regionalverbands Saarbrücken
Vorträge und Workshops bieten Raum zu Vernetzung und Austausch. Peer-Guides des Projekts „Damit kein Gras drüber wächst“ führen kleine Gruppen über die Gedenkstätte des ehemaligen Gestapolagers und präsentieren den Bildungsansatz an diesem konkreten Geschichtsort. Für den interregionalen Teilnehmerkreis wird eine Simultan-Übersetzung bereitgestellt.
Info-Flyer:
18. September: Gedenktag für die Opfer und zur Geschichte des Lagers Neue Bremm
Am 18. September 1943 kam im Gestapolager Neue Bremm mit Robert Jakob Gatys der erste der dort inhaftierten Menschen zu Tode.
Und vor 75 Jahren, am 11. November 1947 wurde an Ort des ehemaligen Gestapo-Lagers vom Hohen Kommissar Gilbert Grandval in Anwesenheit vieler überlebender Häftlinge die Gedenkstätte errichtet.
Die Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Lagers und an die Geschichte dieses Ortes fand statt im Hotel Mercure Saarbrücken Süd an der Gedenkstätte „Gestapo-Lager Neue Bremm“
Eingeladen zum Vortrag war u.a. Herr Prof. Jens-Christian Wagner.
Seine Forschung legt Schwerpunkte auf Zwangsarbeit und Konzentrationslager, sowie die Geschichtspolitik und Erinnerungskultur nach 1945. Er ist Autor, Mitautor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen hierzu und seit 2020 Leiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Weimar.
Nachbericht:
4. August: Kooperationsvereinbarung zum Ausbau und zur Weiterentwicklung der Gedenkstättenarbeit
Vor dem Hintergrund wachsender politischer Bedeutung von Erinnerungsarbeit möchte die Initiative Neue Bremm (INB) die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte des Lagers sowie die – schulischen und außerschulischen – Bildungsangebote zur Gedenkstätte auf der Basis nachhaltiger, professioneller Strukturen ausbauen und stetig weiterentwickeln.
Zu diesem Zweck hat die INB am 4. August 2022 mit der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes und dem Landesjugendring Saar eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.
Pressemitteilung:
2. August: Europaweiter Gedenktag für die von den Nationalsozalisten ermordeten Sinti und Roma.
In Anwesenheit des die Verfolgung überlebenden Viktor Krause erinnerten auf der Saarbrücker Gedenkstätte Neue Bremm viele Ehrengäste an die erste große Deportation, der damals 2.800 Sinti und Roma aus der Pfalz und 69 Sinti und Roma aus dem Saargebiet zum Opfer fielen.
Landtagspräsidentin Heike Becker, Kultusministerin Sreichert-Clivot, Saarbrückens Kulturdezernentin Dr. Sabine Dengel, Regionalsverbandsdirektor Peter Gillo und Dr. Burkhard Jellonnek für die Initiative Neue Bremm erinnerten an die Verfolgung dieser Minderheit.
Dabei lobte man vielfach das Engagement und die Aufklärungsarbeit des sarländischen Landesverbands der Sinti und Roma mit Diana Bastian. Noch immer sei viel zu tun, um Sinti und Roma den ihnen gebührenden Respekt in unserer Gesellschaft zu verschaffen, so der Tenor.
21. Juli: Offizielle Vorstellung der App zum Rundgang auf der Gedenkstätte
Die App »Orte der Erinnerung« erzählt bereits auf mehreren Entdeckertouren durch saarländische Gemeinden von Verfolgung, Ausgrenzung und Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus. Nun kann man auch die Gedenkstätte des ehemaligen Gestapo-Lagers Neue Bremm mithilfe dieser App unterstützt begehen und dabei mehr darüber erfahren. So wird man als Besucher an elf Stationen auf dem Gedenkstättengelände über die Geschichte dieses Ortes und die erschütternden Realitäten innerhalb der einstigen Terrorstätte informiert. Neben kurzen Infotexten, historischen Fotos und Audio-Beiträgen (eingesprochene, authentische Berichte von damaligen Zeitzeug*innen) lädt ein von SchülerInnen der Mühlbachschule Schiffweiler erstelltes Quiz zur interaktiven Auseinandersetzung ein. Nun wurde diese App zusammen mit an der Entwicklung beteiligten Technikern und Schüler*innen vor Ort präsentiert.
Pressemitteilung
>>> Website der App »Orte der Erinnerung«
inkl. App-Download !
16. + 17. Juli: Graffiti-Workshop des Landesjugendrings Saar
Jungen Menschen soll das Schicksal einstiger Gefangener des Gestapo-Lagers Neue Bremm nähergebracht werden.
Am Wochenende des neuen Saarbrücker Kultstadtfests lädt der Landesjugendring zu einer Kunstaktion ein:
Gelebte Erinnerungskultur im Stadtraum. Bei einem Spray-Workshop – unterstützt von der saarländischen Graffiti-Künstlerin Amelie Kremer – stehen Schicksale von einstmaligen Inhaftierten des Gestapo-Lagers Neue Bremm im Mittelpunkt.
6. + 7. Mai: 5. Interregionales Workcamp des Landesjugendrings auf dem Gelände der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm
Seit 2018 ist das jährliche Workcamp “Buddeln & Bilden” (erstmals 1999) ein interregionales Angebot – mit Teilnehmern auch aus den Nachbarregionen in Frankreich und Luxemburg.
Mit Hörspielen und Filmen, sowie in Gesprächen mit Expert*innen wird ein Eindruck davon vermittelt, was es für die Menschen bedeutete, in unserer Region von den Nationalsozialisten verfolgt zu werden – begleitet von Jugendscouts, die Fragen rund um die Geschichte des Lagers beantworten, sowie Auszubildenden des ZBB Saar, die die Pflegearbeiten der Gedenkstätte anleiten und unterstützen.
Die saarländische Ministerin für Bildung und Kultur, Christine Streichert-Clivot, der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt und die Beigeordnete der Stadt Sarreguemines (Saargemünd), Véronique Doh zeigten sich beeindruckt.
“Lebendige Erinnerungsarbeit ist heute wichtiger denn je, und ich bin dem Landesjugendring Saar für dieses Workcamp sehr dankbar”, so die Ministerin in einer Rede vor Ort.
Der Präsident der Universität Trier, Prof. Dr. Michael Jäcke, betonte die Bedeutung des Projekts in Bezug auf die Erinnerungsarbeit in der Großregion.
160 junge Menschen aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg haben in diesem Jahr teilgenommen.
Info-Flyer:
April: Entsetzen über die Schändung der Gedenktafel für den KZ-Überlebenden Alex Deutsch in Wiebelskirchen
„Eine Tat, der man nur mit Abscheu begegnen kann!“ – so der Sprecher der Initiative Neue Bremm, Dr. Kurt Bohr.
„Derlei Hakenkreuz-Kommentare darf unsere Gesellschaft nicht umkommentiert hinnehmen und zur Tagesordnung übergehen“, erklärt Historiker Dr. Burkhard Jellonnek und setzt sich für eine noch intensivere Aufklärungsarbeit ein.

Alex Deutsch am 8. Mai 2006 auf der Gedenkstätte des Gestapo-Lagers Neue Bremm, gemeinsam mit seiner zweiten Frau Doris Deutsch [ Foto: © Initiative Neue Bremm ]
Pressemitteilung:
7. Februar: Buchvorstellung mit Lesung und Diskussion:
»TRAUMaLAND: Wer wir sind und sein könnten«
Eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Volkshochschule Regionalverband Saarbrücken und dem Kulturforum der Sozialdemokratie Saarland e.V.
Das Buchprojekt »TraumALand«, bei dem sich 50 Autor_innen aus Ost und West den deutsch-deutschen Erfahrungen und aktuellen Befindlichkeiten schreibend auseinandergesetzt haben, möchte dazu beitragen, den Dialog zwischen Ost und West auf eine ungewöhnliche Art zu führen und neue Perspektiven zu eröffnen.
Die Veranstaltung findet online über die Software “Zoom” statt.
Info-Flyer:
5. – 19. Februar: Sprayaktion und Workshop
Eine Veranstaltung des Projekts »Damit kein Gras drüber wächst« des Landesjugendring Saar e.V.
In dem Workshop (4 Termine) will der Landesjugendring gemeinsam mit jungen interessierten Menschen einen Beitrag dazu leisten, die Erinnerung an den wichtigen Ort der Saarbrücker Geschichte wieder wachzurufen.
Die Gedenkstätte wird besucht, die Lebensgeschichten von damals im Lager inhaftierten Menschen erörtert, und diese Schicksale werden mithilfe einer gemeinsamen Sprayaktion an mehreren Orten in der Saarbrücker Innenstadt auch für andere Menschen sichtbar gemacht.
Info-Flyer:
27. Januar: Kranzniederlegung am jährlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Am 27. Januar, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, legte die Initiative Neue Bremm, vertreten durch Sprecher Dr. Kurt Bohr und Geschäftsführer Dr. Burkhard Jellonnek, auch in diesem Jahr einen Kranz nieder.
Kurt Bohr erinnerte an das Leid der Tausende von Opfern und stellte mit Blick auf die Lücken in der Häftlingsdatenbank weitere Personalisierungs-bemühungen in Aussicht. Besorgt zeigte er sich über den zunehmenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft. Aktuelle Statistiken sprächen von über 20 Prozent, die sich von derartigen Verschwörungstheorien und “Fake News” nicht fernhielten.
Desweiteren anwesend waren Georg Vogel (Initiative Neue Bremm, LJR), Lisa Denneler (Landesjugendring), sowie Dr. Erik Harms-Immand und Dr. Sabine Graf (Landeszentrale für politische Bildung).
8. + 9. Oktober: 4. Interregionales Workcamp »Buddeln und Bilden« auf der Gedenkstätte
Bereits seit 1999 treffen sich unter dem Motto Buddeln und Bilden Jugendliche ab zehn Jahren, um die Gedenkstätte zu pflegen und würdig zu gestalten. Seit 2018 ist dies ein interregionales Angebot – mit Teilnehmern auch aus den Nachbarregionen in Frankreich und Luxemburg.
Speziell für Schulklassen ist der erste Veranstaltungstag geplant. Eine studentische Projektgruppe der Universität Trier steht an beiden Tagen gemeinsam mit weiteren “Scouts” für Fragen und Diskussionen zur Verfügung, und für Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren gibt es zudem die Möglichkeit einer solchen “Scout”-Ausbildung.
Ein Expertengespräch mit Horst Bernard, der sich seit vielen Jahren intensiv mit Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte des Lagers befasst, außerdem Filmvorführungen und eine Kunstaktion gehören in diesem Jahr zum Programm.
Als besondere Ehrengäste erscheinen die französische Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Descôtes, und der französische Generalkonsul Sébastien Girard.
Weitere Informationen:
September: Beginn eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts im Saarland
Mit der umfangreichen Arbeit zur Verfolgung von homosexuellen Menschen im Dritten Reich und in der Bundesrepublik von 1935 bis 1994 wurden Dr. Kirsten Plötz und Dr. Frédéric Stroh beauftragt.
Landesmittel sowie Fördermittel der in Berlin sitzenden Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ermöglichen das am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) verankerte Projekt.
Dr. Burkhard Jellonnek, Historiker und 2021 Leiter des LPM, hatte vor 30 Jahren die erste wissenschaftliche Arbeit über „Homosexuelle unter dem Hakenkreuz“ vorgelegt:
“Ich hoffe, daß angesichts der vielen bis heute offenen Fragen – insbesondere für die Zeit nach 1945 und angesichts der besonderen Situation im Saarland – die jetzigen Arbeiten Licht bedeutend mehr Licht ins Dunkel bringen werden”.
Jörg Litwinschuh-Barthel, geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld:
“Ich begrüße es außerordentlich, daß der Landtag des Saarlandes sich dazu entschlossen hat, die Frage der Verfolgung und Diskriminierung von Lesben und Schwulen auch über die Zeit des Nationalsozialismus hinaus bis in die 1990er Jahre wissenschaftlich zu erforschen“
Christine Streichert-Clivot, Bildungsministerin des Saarlandes:
“Es ist wichtig, dieses Thema aufzuarbeiten“.
Jürgen Renner, bildungs- und kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:
“Wir wollen eine Gesellschaft der Vielfalt und Offenheit, die sich gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung einsetzt.“
Weitere Informationen / Pressemitteilung:
2. August: Europäischer Gedenktag für die Opfer der Sinti- und Roma-Verfolgung
Erst seit 2015 hat die Europäische Union diesen “Tag des Erinnerns” an hunderttausende Opfer unter dieser bis heute leider immer wieder mit Vorurteilen überzogenen Minderheit auf unserem Kontinent zum jährlichen Tag des Mahnens ausgerufen.
Die große Anteilnahme in der politischen Öffentlichkeit im Saarland war deutlich:
Anwesend auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm waren u.a. Justiz-Staatssekretär Roland Theis, SPD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Commercon und Dennis Lander (MdL „Die Linke“). Der stellvertretende Landtagspräsident Günter Heinrich, Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, sowie Dr. Burkhard Jellonnek für die Initiative Neue Bremm leisteten engagierte Redebeiträge.
Und natürlich Diana Bastian als Landesvorsitzende der Sinti und Roma im Saarland.
Einhelliges Fazit: Nie wieder!
TV-Beitrag des Saarländischen Rundfunks:(“Aktueller Bericht” am 2. August 2021)
10. Juli: Die Initiative Neue Bremm trauert um die Zeitzeugin Esther Bejarano
Esther Bejarano, geb. am 15. Dezember 1924 in Saarlouis, die das Vernichtungslager Auschwitz nur dank ihres Einsatzes im dortigen »Mädchenorchester« überleben konnte, engagierte sich auch im Saarland in zahlreichen Veranstaltungen im Sinne des „Nie Wieder!“. Unvergessen bleibt etwa ihr Auftritt bei der jährlichen Gedenkfeier des Saarländischen Landtags auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm im Jahr 2013 am Auschwitz-Gedenktag, dem 27. Januar .
„Mit ihr ist eine unermüdliche Stimme im Kampf gegen den Faschismus gestorben“,
so der Sprecher der Initiative Neue Bremm, Dr. Kurt Bohr zum Tod von Esther Bejarano.
Pressemitteilung:
5. Juli: Die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm als außerschulischer Lernort
Ein Fortbildungsangebot des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) “vor Ort”.
„Gedenkstätten sind die Erinnerungsorte, die uns heute noch zeigen, wohin Diskriminierung und Ausgrenzung führen“, erklärt Dr. Burkhard Jellonnek, Historiker und Leiter des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM), das sich stets gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft einsetzt. Lehrkräfte aller Schulformen sind zu einer hochwertig besetzten Lehrkräfte-Fortbildung auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager NeueBremm eingeladen.
Nach einem Impulsvortrag durch Dr. Elisabeth Thalhofer zum geschichtlichen Hintergrund erfolgt die Präsentation und Diskussion einer neuen Unterrichtseinheit zur Gedenkstätte Neue Bremm. Zudem werden Ausschnitte des Theaterstücks »Spiel auf der Grenze« gezeigt und diskutiert, sowie eine begleitete Führung über die Gedenkstätte.
Informationen:
26. Juni: Präsentation der Gedenkstätte Gestapo-Lager-Neue-Bremm in Metz
Vom 21.-26. Juni findet in Metz in Zusammenarbeit mit der
Association du FORT de METZ QUELEU pour la mémoire des internés déportés et pour la sauvegarde
ein »Nationales Forum gegen Folter / Internationale Tage zur Unterstützung der Folteropfer« statt.
Am 26. Juni laufen ganztägige “Roundtable”-Vorträge.
Im Foyer am Stand der Französischen Liga für Menschenrechte ist u.a. eine von Dr. Sabine Graf zusammengestellte “Power-Point”-Präsentation zur Geschichte des ehemaligen Gestapo-Lagers und der Gedenkstätte Neue Bremm zu sehen.
Veranstaltungs-Programm:
8. Mai: Gedenkstunde für die Opfer am Tag der Befreiung
Unter dem Motto »Damit kein Gras drüber wächst« fand eine Social-Media-Aktion statt,
bei der die Beteiligten aus den Mitgliedsverbänden in Videobeiträgen an die Opfer der ehemaligen Saarbrücker Terrorstätte erinnern und dabei auch aktuelle Themen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Menschlichkeit in den Blick nahmen.
Die Beiträge sind seither auf dem Youtube-Kanal »Erinnert euch!« des Landesjugendrings zu sehen.
Weitere Informationen:
www.landesjugendring-saar.de/…
Das diesjährige interregionale Workcamp “Buddeln und Bilden 2021”, das als großer Rahmen für diese Gedenkstunde geplant war, musste auf den 9. Oktober verschoben werden.
26. April: »Auseinandersetzen! Ins Heute bringen! Jugend erinnert«
Neue Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren
Eine digitale Podiumsdiskussion
im Rahmen des 7. Kulturpolitischen Fachforums der Friedrich-Ebert-Stiftung
Mit welchen außerschulischen Bildungsformaten erreichen wir Jugendliche?
Wie können wir das Grauen der Geschichte und bestimmter Orte vermitteln und dabei Bezüge zur Gegenwart finden?
Wie kann das eigene Urteilsvermögen über die Geschichte der NS-Zeit unserer Vergangenheit und auch zu den Fragen unseres gegenwärtigen Miteinanders herausgebildet werden?
Welche aktuellen didaktisch-methodischen Konzepte gibt es, wie werden künstlerische Interventionen integriert?
Welches sind die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen?
Info-Flyer:
23./24. April: “Scout”-Ausbildung für Interessierte ab 16 Jahren
Vorbereitung zum interregionalen Workcamp “Buddeln und Bilden 2021” auf der Gedenkstätte
Der Landesjugendring Saar bildet auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Universität Trier im Rahmen einer vorbereitenden Ausbildung sog. “Peer-Scouts” aus – zur Begleitung der jungen Teilnehmer*innen an den beiden Workcamp-Tagen. Da das Workcamp 2021 auf den „Tag der Befreiung“ fällt, wird man in diesem Jahr zudem in einer Gedenkfeier für und von jungen Menschen gemeinsam an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.
Info-Flyer:
Seit März: Die LED-Leuchtschrift an der Außenwand der Gedenkstätte ist wieder 100% funktionsfähig
Endlich wieder als atemberaubender Hingucker: Das blaue Leuchtschriftband der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm ist dank der tatkräftigen Unterstützung der Landeshauptstadt Saarbrücken nun wieder in voller LED-Kraft an der Metzer Straße im Saarbrücker Abendhimmel zu sehen.
Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt nahm gemeinsam mit dem Sprecher der Initiative Neue Bremm Dr. Kurt Bohr, dem Historiker Dr. Burkhard Jellonnek und dem Zeitzeugen Horst Bernard das markante Wahrzeichen zum „Hotel der Erinnerung“ wieder in Betrieb. 2004 hatten die Berliner Architekten Roland Poppensieker und Nils Ballhausen im internationalen Wettbewerb zur Gestaltung der Gedenkstätte sowohl an die schreckliche Geschichte des Lagers mit seinen annähernd 20.000 Häftlingen im Männer- und Frauenlager hingewiesen als auch dabei die Nachkriegsgeschichte nicht ausgeblendet: 1975 wurde das Frauenlager durch ein Hotel überbaut – Anlass für die beiden Architekten, Begriffe wie “Hotel”, “Hostel”, aber auch “Host” (dt.: Feind, Geisel) sichtbar werden zu lassen.
Die Initiative Neue Bremm mit dem bauleitenden Architekten Oliver Brünjes dankt der LHS Saarbrücken mit OB Uwe Conradt, Volkmar Schulz vom Grünflächenamt und Sylvia Kammer-Emden vom Kulturamt für die tatkräftige Unterstützung. Nach dem Relaunch der Webseite am 12. März ist das ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung lebendiger Erinnerungskultur an diesem Ort.
12. März: Relaunch der Webseite zur Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm
Das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit der Initiative Neue Bremm und der Landeszentrale für politische Bildung
„Unter dem Strich aber haben wir für einen völlig neuen Auftritt der Gedenkstätte im Netz gesorgt“, freut sich der Historiker Dr. Burkhard Jellonnek zusammen mit Sprecher Dr. Kurt Bohr für die Initiative Neue Bremm. Mit Hilfe der Saarbrücker Agentur Marvya wurde vieles neu programmiert. Stephan Klein, Mitarbeiter der Initiative Neue Bremm, führte die Einpflegung von Daten sowie die Formatierung der Seiten durch. Dr. Sabine Graf, Fachreferentin für Erinnerungsarbeit und historisch-politische Bildung der Landeszentrale für politische Bildung, führt aus: „Die neue Webseite der Gedenkstätte mit ihren umfangreichen Informationen und ihrem historischen Bildmaterial zur Geschichte des Lagers, lädt Akteurinnen und Akteure der Erinnerungsarbeit zum Weiterforschen und zur Entwicklung neuer zielgruppenspezifischer und partizipativer Vermittlungsangebote ein.“
Pressemitteilung:
27. Januar: Kranzniederlegung am jährlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Am 27. Januar, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, legte auch 2021 der Landtag, sowie die Initiative Neue Bremm, vertreten durch Dr. Kurt Bohr und Dr. Burkhard Jellonnek, einen Kranz auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm nieder – wegen der Corona-Pandemie ohne weitere Begleitung.
Zwei traurig stimmende Nachrichten zu Jahresbeginn.
„Mit dem Zeitzeugen des Gestapo-Lagers Neue Bremm, Friedemann Klein und dem Initiative-Mitglied und Journalisten Dieter Gräbner sind zwei wichtige Beiträger in der Erinnerungsarbeit gestorben“,
so der Sprecher der Inititaive Neue Bremm, Dr. Kurt Bohr.
Mehr zu Friedemann Klein und Dieter Gräbner:
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Neues Projekt ab 2021: »Dig DF Memorials«
Digitalisierung Deutsch-Französischer Erinnerungsorte
Ein Projekt von Prof. Dr. Simone Odierna und Deborah Nobile (htw Saar)
Spaziergänge (auch in digitaler Form) in der deutsch-französischen Grenzregion mit deutschen und französischen Zielgruppen – speziell an 4 Erinnerungsorten des Deutsch-Französischen Krieges (1870/1871) sowie des Ersten und Zweiten Weltkriegs sollen Ausgangspunkt sein für spätere Websites (evtl. mit zusätzlichen Apps), Kurzfilme, szenische Bilder, Theaterstücke, sowie Veröffentlichungen in Papierform …
1. November: Kranzniederlegung zur Erinnerung an die polnischen Mordopfer und Häftlinge im Gestapo-Lager Neue Bremm
Am polnischen Nationalfeiertag Allerheiligen hielt Dr. Bogdan Milek die Ansprache vor einem corona-bedingt nur kleinen Kreis; er legte Kränze für das polnische Generalkonsulat in Köln, den Polnischen Kongress in Deutschland e.V. und die Polnische Medizinische Gesellschaft in Deutschland e. V. nieder. Für die Initiative Neue Bremm regte Dr. Burkhard Jellonnek eine vertiefte Zusammenarbeit mit Blick auf die vielen bislang namentlich unbekannten Opfer polnischer Herkunft an.
10. Oktober: 3. Interregionales Workcamp des Landesjugendrings
Bereits seit 1999 treffen sich unter dem Motto »Buddeln und Bilden« Jugendliche ab zehn Jahren, sowie heranführende Begleitpersonen, um die Gedenkstätte würdig zu gestalten. Die Instandhaltungsarbeiten werden dabei von einem Angebot an Hörspielen, Filmen und Begegnungen mit Experten und Zeitzeugen bgeleitet. In diesem Jahr nehmen zum dritten Mal junge Menschen aus der Großregion Saar-Lor-Lux teil. Und es geschieht dies erstmals in Verbund mit dem Projekt »Damit kein Gras drüber wächst«.
SR3-Audio-Beitrag:
TV-Beitrag des Saarländischen Rundfunks:ktueller Bericht” am 10. Oktober 2020)
2. August: Kranzniederlegung am Gedenktag für die ermordeten Sinti und Roma
Die Vorsitzende des Landesverbandes der Sinti und Roma im Saarland, Diana Bastian, warnte auf der Veranstaltung vor einer wachsenden Diskriminierung. Neben weiteren saarländischen Politikern betonte Landtagspräsident Stephan Toscani, es sei wichtig, daß das Gedenken an die Sinti und Roma als Opfer des NS-Völkermordes selbstverständlicher Teil unserer Erinnerungskultur werde.
TV Beitrag des Saarländischen Rundfunks:(“Aktueller Bericht” am 2. August 2020)
25. Januar: »Mein Name ist Georg K.« – Erstausstrahlung im Radio
Der Saarländische Rundfunk (Jochen Marmit) erzählt in einer 25-minütigen Sendung die Geschichte eines Mannes, der als Häftling das Gestapo-Lager Neue Bremm nur knapp überleben konnte und für immer gezeichnet ist.
SR2-Audio-Beitrag:
2. November: Vorstellung der überarbeiteten Buchausgabe von Elisabeth Thalhofers grundlegender Forschungsarbeit über die Geschichte des Gestapo-Lagers Lager Neue Bremm
Die Autorin leitet heute die in Rastatt ansässige Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte als Außenstelle des Koblenzer Bundesarchivs. Mittelpunkt der Präsentation der Neuausgabe ist ein Vortrag Dr. Thalhofers. Auch ihr „Doktorvater“ und langjähriger Unterstützer unserer Gedenkstättenarbeit, Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Rainer Hudemann, ist anwesend und hält eine kleine Laudatio auf die Arbeit.
25. September: »Die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm als außerschulischer Lernort«
Ein Fortbildungsangebot des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM)
Zunächst werden in einem Impulsvortrag der geschichtliche Hintergrund und die Gedenkstättenarbeit heute dargestellt. Im Anschluss daran erfolgt die Präsentation und Diskussion einer neuen Unterrichtseinheit zur Gedenkstätte Neue Bremm. Zusätzlich werden Ausschnitte und Diskussion zum Theaterstück “Spiel auf der Grenze” gezeigt, und es schließt sich eine Führung über die Gedenkstätte an.
21. Oktober: Offizielle Eröffnung des 4. Bauabschnitts der Gedenkstätte
Nach der Besichtigung der Gedenkstätte sprechen der Ministerpräsident des Saarlandes, der Präsident des Landtages des Saarlandes, der Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes, die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken, sowie Vertreter der Initiative Neue Bremm.
Durch die finanzielle Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Monika Grütters, der Saarländischen Landesregierung, der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Saarland Sporttoto GmbH und der Stiftung ME SAAR wurde maßgeblich im Jahr 2018 der vierte und zunächst letzte Bauabschnitt auf dem Gelände des ehemaligen Gestapo- Lagers in Angriff genommen. Wie bei den ersten Fundament-Einfassungen von ehemaligen Baracken des Männerlagers wurden mit Projektmitteln in Höhe von 43.500 € Markierungen der bisher noch nicht erfassten Häftlingsbaracken für deutsche, französische und osteuropäische Häftlinge sowie das Krankenrevier und die Arrestzellen durch Stahlrahmen und im Straßenverkehrsraum durch Stahlnägel angebracht.
Die Reden über die Historie der Gedenkstätte Gestapo Lager Neue Bremm
zur Eröffnung des 4. Bauabschnittes:
5. Mai: Das alljährliche Jugendworkcamp „Buddeln und Bilden“ – seit 2018 international.
Gemeinsam mit jungen Menschen aus Frankreich, Luxemburg und dem Saarland gaben saarländische Jugendliche und Betreuer der Jugendfeuerwehr Homburg, sowie Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks alles, um die Gedenkstätte in einen würdigen Zustand herzurichten. Hilfestellung erhielt man von Studentinnen und Studenten der Universität Trier, die in diesem Jahr eigens für das Projekt „Buddeln und Bilden“ ein pädagogisches Konzept entwickelt hatten, um die Situation der Häftlinge im Lager während der NS-Diktatur zu verdeutlichen. Das Workcamp beinhaltete außerdem eine geleitete Begehung des Geländes, eine Filmvorführung, sowie Gesprächsrunden mit Zeitzeugen und Experten zum Überleben im Lager und zur NS-Zeit im Saarland.
6. April: »Funktionen und Perspektiven der Häftlingsdatenbank der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm«
Es referiert der Historiker Dr. Alexander Friedman.
Die bei der saarländischen Landeszentrale für politische Bildung seit 2002 geführte Häftlingsdatenbank leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung des Gestapo-Lagers Neue Bremm und des Schicksals seiner Häftlinge. Seine Bedeutung wird anhand einzelner Häftlingsschicksale exemplarisch veranschaulicht. Die Möglichkeiten der Datenbankergänzung durch die Auswertung in der westlichen Forschung wenig bekannter Archiv-Akten und Zeitzeugen-Erinnerungen osteuropäischer Provenienz werden diskutiert.
Die Pressemitteilung zur Veranstaltung:
12. September: »Gedenkstättenarbeit heute – Betrachtung und Perspektive«
Ein Vortrag von Dr. Jörg Skriebeleit
Der Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Fachmann für Erinnerungsarbeit geht in seinem Vortrag unter anderem der Frage nach, wie Erinnern und Gedenken an den Holocaust angesichts abnehmender Zeitzeugenschaft in Zukunft weiter (oder anders?) gewährleistet werden kann.
8. Mai: Theaterstück »Spiel auf der Grenze«
Im Rahmen des Aktionstages »Buddeln und Bilden« wird dieses Theaterstück (Autoren: G. Bernstein und B. Jellonnek) durch die Theater-Kompanie Gabriele Bernstein aufgeführt. Hierbei zitieren die Figuren zum Teil aus Original-Dokumenten, so daß Gefangene und Wärter zu Wort kommen. In solcherart halb-fiktiven Szenen wird anschaulich konkretisiert, auf welche Art Menschen im Lager-Alltag die Würde anderer Menschen verletzten.
3. Oktober: »Edmond Michelets Erinerungen an das Gestapo-Lager Neue Bremm«
Eine Lesung von Dr. Ralph Schock
Vor dem Abtransport in das KZ Dachau war der ehemalige Résistance-Kämpfer Edmond Michelet im Gestapo-Lager Neue Bremm inhaftiert. Von den Alliierten in Dachau im Juni 1945 befreit, wurde der Abgeordnete in der französischen Nationalversammlung Verteidigungs- und später Justizminister. Von 1969 bis zu seinem Tode 1970 war er als Nachfolger von André Malraux Kulturminister. Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit dem Meridian Literarische Gesellschaft Saar e.V., der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik e.V. und der Initiative Neue Bremm.
23. August: Mitglieder des Rotaract-Club Saarbrücken setzen sich tatkräftig für die Pflege der Gedenkstätte ein.
Ziel ist hierbei nicht nur, die Gedenkstätte noch aussagekräftiger zu machen, sondern auch die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte dieses Ortes.
28. April: »NS-Zwangslager in Westdeutschland, Frankreich und den Niederlanden«
Vorstellung des Buches von Elisabeth Thalhofer im Hotel Mercure an der Gedenkstätte
5. Mai: Lange Nacht der Gedenkstätte
Anlässlich des Jahrestages der Neugestaltung der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm wird eine »Lange Nacht der Gedenkstätte« durchgeführt. Mit Führungen, Gesprächsrunden und der Aufführung des Theaterstückes »Spiel an der Grenze« von Gabriele Bernstein.
1.-5. November: Internationales Kolloquium:
“13. Workshop zur Geschichte der Konzentrationslager”
Ein interdisziplinäres Forum für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Die Veranstaltung in Saarbrücken zeichnet sich durch die geographische Schwerpunktsetzung auf Westdeutschland, Frankreich und die Niederlande aus, anhand dreier thematischer Aspekte noch einmal aufgefächert:
Geschichte und Sozialstruktur der Lager – Selbstzeugnisse als Quellen – Formen des Erinnerns.
In dem Sammelband »NS-Zwangslager in Westdeutschland, Frankreich und den Niederlanden: Geschichte und Erinnerung« (Schoeningh-Verlag, 2008) sind die Ergebnisse dieses 13. Workshops zur Geschichte der Konzentrationslager zusammengefasst.
Juni: Bundestreffen der weit über 400 ausgezeichneten “Schulen ohne Rassismus”
Mai: “Gedenkstätten-Tagung” der Bundeskoordination der Bundes- und Landeszentralen für politische Bildung
April: »Damit kein Gras drüber wächst«
Ein Workcamp des Landesjugendrings Saar
Unter dem Motto “Damit kein Gras drüber wächst” findet auf der Gedenkstätte an zwei Wochenenden ein Workcamp des Landesjugendrings mit insgesamt 160 jugendlichen Teilnehmern statt. Eine intensive filmische Dokumentation dieses Workcamps – inklusive Aussagen von damaligen Zeitzeugen und historischer Erläuterungen – findet sich auf der Seite
Der Ideenwettbewerb zur Neugestaltung der Gedenkstätte
Die Initiative Neue Bremm lobte einen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung der Gedenkstätte aus, dessen Ziel es sein sollte, die Gedenkstätte wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen und das Areal des Frauenlagers in die Erinnerung einzubeziehen. 136 Wettbewerbsbeiträge wurden aus dem gesamten Bundesgebiet wie auch aus den europäischen Nachbarländern eingesandt. Das Historische Museum Saar machte sie in einer Ausstellung für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Eine Jury unter dem Vorsitz des Berliner Bauhistorikers Michael S. Cullen entschied sich in einem mehrstufigen Verfahren für den Siegerentwurf »Hotel der Erinnerung« der Berliner Architekten Nils Ballhausen und Roland Poppensieker.
im April 2000:
Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe im Historischen Museum Saar
Zwei Projekte der Hochschule für Bildende Künste Saar
Gertrud Riethmüller: »Performance«
mit Installation der Stahlplatte »will nicht narben« in unmittelbarer Nähe der Gedenkstätte

Sandra Anstätt und Rolf Giegold:
»Telematische Skulptur/ Wetterfernsehen«
Hierbei eine Übertragung von Live-Bildern von der Gedenkstätte zu verschiedenen Standorten in Saarbrücken.
»Telematische Skulptur/ Wetterfernsehen«
Erstmals: “Buddeln und Bilden”
Seit 1999 findet jährlich das Workcamp des Landesjugendring Saar mit Unterstützung der Initiative Neue Bremm und anderer Organisationen statt.
27. Januar: 1. Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wird im Saarland seit 1997 jährlich auf der Gedenkstätte »Gestapo-Lager Neue Bremm« den Opfern des Nationalsozialismus gedacht.