
2018: Eröffnung des IV. Bauabschnitts der Gedenkstätte

15. – 19. Juni:
Gegen Antisemitismus. Verbotene Filme – das verdrängte Erbe des Nazi-Kinos
Kino-Seminare für Schulklassen und Jugendgruppen
mit Vor- und Nachbereitung, moderiert von Dr. Burkhard Jellonnek
Für die Teilnehmer wird ein Kostenbeitrag von 5,00 € erhoben.
Zusätzliche Abendveranstaltungen:
Montag, 15.06., 20.00 Uhr: Hitlerjunge Quex
Dienstag, 16.06., 20.00 Uhr: Jud Suess
Anmeldung:
Filmhaus Saarbrücken
Mainzer Str. 8, 66111 Saarbrücken
Tel. 0681 / 905-4800
E-Mail: filmhaus@saarbruecken.de
Info-Flyer:

11. Mai:
“Queeres Leben in der Großregion”
Buchvorstellung und Diskussion
Der titelgebende Band handelt von der Geschichte der Unterdrückung sowie der Emanzipationsbewegungen queerer Menschen auf dem Gebiet der Großregion SaarLorLux. Wissenschaftler:innen aus Frankreich, Luxemburg, Belgien und Deutschland stellen darin den Stand der Forschung zum Thema vor.
Folgende der Autoren sind anwesend:
Dr. Kirstin Plötz (Historikerin, forscht zur Unterdrückung gleichgeschlechtlicher Beziehungen in Rheinland-Pfalz)
Joachim Schulte, M.A. (Sprecher von “QueerNet Rheinland-Pfalz”)
Dr. Frédéric Stroh (Historiker, lehrt an der Université de Strasbourg)
Jérôme Courtoy, M.A. (Pädagoge und Historiker am Musée National de la Résistance et des Droits Humains Esch)
Moderation: Dr. Burkhard Jellonnek (Historiker, Initiative Neue Bremm)
Ort: Politische Akademie der SDS (Europaallee 18, 66113 Saarbrücken)
Nach Vorstellung der Arbeiten findet eine Podiumsdiskussion unter Einbeziehung des Publikums statt.
>>> Video-Aufzeichnung der Veranstaltung
Band “Queeres Leben in der Grossregion”:
11. Mai 2026:
“Queeres Leben in der Grossregion”
Vortrag und Diskussion

9. Februar:
“Erinnerungskultur unter Druck”
Vortrag von Prof. Dr. Jens-Christian Wagner
(Direktor der Stiftung KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora)
zur Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen in Zeiten weltweiten Rechtsrucks
Unter der Schirmherrschaft von Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes
Angeregt durch einen kürzlich entdeckten historischen Fund in Püttlingen.
Montag, 9. Februar 2026, 18.00 Uhr
Im Historischen Museum Saar (am Saarbrücker Schloss)
Dem Vortrag schließt sich ein Austausch mit dem Publikum an.
Text der Rede von Prof. Wagner:
Hintergrund / Informationen:
Nachbericht:
>>> SR – Interview mit Prof. Wagner
9. Februar 2026:
Vortrag von Prof. Wagner:
“Erinnerungskultur unter Druck in Zeiten weltweiten Rechtsrucks”

27. Januar:
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Kranzniederlegungen an der Gedenkstätte
Zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, an die vielen Häftlinge mit toxischen Verfolgungserfahrungen. Das darf nicht in Vergessenheit geraten: Landtagspräsidentin Heike Winzent, Umweltministerin Petra Berg, Dr. Kurt Bohr, Dr. Burkhard Jellonnek und Werner Hillen für die Initiative Neue Bremm sowie Diana Bastian für die Opfergruppe der Sinti- und Roma-Opfer legten Kränze nieder. Nie Wieder ist Jetzt!
27. Januar 2026:
Kranzniederlegungen auf der Gedenkstätte
und Gedenkfeier im Saarländischen Landtag

20. Januar:
Nachwuchs-Leistungszentrum der SV Elversberg
besucht Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm.
Im Vorfeld des diesjährigen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar führt Dr. Burkhard Jellonnek, Historiker und bekanntermaßen selbst Fußball-Fan,
am Dienstag, 20. Januar ab 15.00 Uhr
die jungen Kicker über das ehemalige Gestapo-Lager und vermittelt die damaligen Realitäten und Szenarien der Verfolgung.
Pressemitteilung:
20. Januar 2026:
Der Nachwuchs der SV Elversberg besucht die Gedenkstätte
13. Januar:
Szenische Lesung: “Die braune Pest“
Dr. Adrian Jesinghaus, Hartmut Volle und Dr. Burkhard Jellonnek
beleuchten in szenischer Lesung und anschließendem Gespräch Frank Arnaus’ Roman „Die braune Pest“, der bereits 1934 hellsichtig analysierte wie die Nationalsozialisten die Weimarer Republik zerstörten, und bis heute als eindringliches Mahnmal gegen Radikalisierung, Opportunismus und das Wegsehen wirkt.
Dienstag, 13. Januar 2026, 18.00 Uhr
Stiftung Demokratie Saarland
(Europaallee 18, direkt hinter dem Saarbrücker Hauptbahnhof)
Mitveranstalter ist das Kulturforum der Sozialdemokratie Saarland e.V.
Pressemitteilung / Hintergrund:
13. Januar 2026:
“Die braune Pest”
Szenische Buchvorlesung und Diskussion
8. Dezember:
Vorstellung der neuen Studie “Die angespannte Mitte“
Die neue “Mitte-Studie” 2024/25 der Friedrich-Ebert-Stiftung
will zur Debatte über den Zustand der Demokratie anregen und ein Verständnis dafür schaffen, wie demokratiegefährdende Einstellungen funktionieren und sich verbreiten.
Nach der Vorstellung der Studie durch Prof. Dr. Beate Küpper (Mitherausgeberin und Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen) werden sie und Kira Braun (MdL) das Ergebnis im Gespräch analysieren und Schlussfolgerungen (z.B. für den politischen Diskurs) erörtern.
Montag, 8. Dezember 2025, 18.00 Uhr
Stiftung Demokratie Saarland
(Europaallee 18, direkt hinter dem Saarbrücker Hauptbahnhof)
3. Oktober:
Podium zur “Renaissance des Antisemitismus”
mit
Christine Streichert-Clivot (Saarländische Ministerin für Bildung und Kultur)
Max Hewer (GEW-Vorsitzender des Landesverbands Saarland)
Ricarda Kunger (Synagogengemeinde Saar)
Thomas Mann (Direktor des Instituts für Lehrerfort- und -weiterbildung)
Moderation: Dr. Burkhard Jellonnek
3. Oktober 2025 um 17.15 Uhr
auf der “Einheitsmeile” neben dem Staatstheater
im Pavillon der Stiftung für Engagement und Bildung e.V.
3. Oktober 2025:
Podium mit Bildungsministerin Streichert-Clivot
zur Renaissance des Antisemitismus
“Stolpersteine” in Püttlingen und Köllerbach
Die Bürgerinitiative “Erinnerungsarbeit Püttlingen” lädt in Zusammenarbeit mit der Stadt Püttlingen und der Peter-Wust-Gemeinschaftssschule zu einem Gedenkweg von Püttlingen nach Köllerbach mit Stolperstein-Verlegungen ein.
Für insgesamt 6 Menschen wird ein Stolperstein eingesetzt
– darunter zum ersten Mal für ein schwules NS-Opfer im Regionalverband Saarbrücken, Herrn Leo Rupp.
Opferbiographien:
Nachwort:
19. September 2025:
Stolperstein-Verlegungen in Püttlingen und Köllerbach
17. September:
Grenzen der Erinnerung
Erinnerungskultur in Deutschland und Frankreich
Dr. Burkhard Jellonnek im Gespräch mit Dr. Nils Minkmar
über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Deutschland und Frankreich begreifen beide den 2. Weltkrieg als Schlüsselerlebnis ihrer nationalen Geschichte. Die Unterschiede im Umgang mit diesem Erbe zeigen sich allerdings recht deutlich: Während in Deutschland Fragen der Aufarbeitung von NS-Geschichte und die Auseinandersetzung mit den Tätern dominieren, stehen in Frankreich Fragen von Widerstand und dessen Opfer im Mittelpunkt.
Dr. Nils Minkmar, bekannt als Autor politischer Feuilletons (Süddeutsche Zeitung) sowie zeitgeschichtlicher Romane, hat sich als Sohn eines Deutschen und einer Französin als Grenzgänger mit Wurzeln im Saarland immer wieder mit der Thematik auseinandergesetzt.
Dr. Burkhard Jellonnek beschäftigt sich als Historiker seit Jahrzehnten u.a. mit der Erinnerungsarbeit um die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm in Saarbrücken.
17. September 2025, 18.30 Uhr
im Rathausfestsaal Saarbrücken
Dem Dialog schließt sich ein Austausch mit dem Publikum und ein Empfang an.
Um Anmeldung per Mail an info@saarkupoge.de wird gebeten.
Eine Veranstaltung im Rahmen des jährlichen Gedenkens an den 18. September 1943
– den Todestag des ersten im Lager Neue Bremm ermordeten Häftlings, Robert Jakob Gatys.
Alle Infos:
Rückblick:
17. September 2025:
Erinnerungskultur in Deutschland und Frankreich
Dr. Nils Minkmar im Gespräch im Saarbrücker Rathaus:
Tête-à-tête: Vom Vergessen zum Erinnern.
Résistance und Deportation von Frauen vor 80 Jahren
Die Gründung eines „Mémorial national des femmes en résistance et en déportation“ in Fort Romainville – einem zentralen Erinnerungsort in Paris, von wo zahlreiche französische Widerstandskämpferinnen über das Gestapo-Lager Neue Bremm bei Saarbrücken nach Deutschland deportiert wurden – zeigt, dass der Widerstand von Frauen zur Zeit des Nationalsozialismus inzwischen zunehmend Anerkennung findet.
Vor diesem Hintergrund diskutieren die Referentinnen:
Dr. Caroline François, Leiterin des wissenschaftlichen und kulturellen Programms des “Office national des combattants et des victimes de guerre” (Paris), seit langem Initiatorin und Begleiterin von Erinnerungsarbeit an französischen Gedenkstätten
Prof. Mechthild Gilzmer, Professorin für Romanische Kulturwissenschaft an der Universität des Saarlandes, langjähriges Mitglied der Initiative Neue Bremm, zuletzt Mitherausgeberin des Bandes „Frauen aus Frankreich im KZ-Ravensbrück“.
9. Juli 2025, 18.30 Uhr
in der Villa Europa (Kohlweg 7, 66123 Saarbrücken)
Eintritt frei, Veranstaltung in deutscher und französischer Sprache.
In der Diskussionsreihe „Tête-à-tête“ werden – zweimal jährlich, abwechselnd in Lothringen und Saarbrücken – zum Austausch über aktuelle Themen deutsche und französische Referenten eingeladen.
Info/Flyer (dt.-franz.)
23. – 30. Juni:
Gegen Antisemitismus
Kinoseminare mit den NS-Vorbehaltsfilmen
„Jud Süß“ und „Hitlerjunge Quex“
Die beiden Filme werden täglich (alternierend) mit einer Vor- und Nachbereitung durch Dr. Burkhard Jellonnek, Historiker und ausgewiesener Filmpädagoge, für die NS-Filme für Schulklassen vorgestellt und diskutiert.
23. – 30. Juni 2025, jeweils 8.30 und 11.00 Uhr,
im Filmhaus Saarbrücken (Mainzer Straße 8)
Die Aufführungen finden in enger Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung statt, die sämtliche, sogenannten Vorbehaltsfilme verwaltet und darüber zu wachen hat, dass nur dementsprechend wissenschaftlich begleitete Aufführungen durchgeführt werden. „Aus den Fehlern der Vergangenheit können wir für heute lernen“, ist Burkhard Jellonnek überzeugt, der diese beiden und weitere Filme in der Vergangenheit bereits über 18.000 Schülerinnen und Schülern gezeigt hat.
Pressemitteilung:
Film-Info / Zeitplan:
17. Juni:
“Sogenannte „Asoziale“ im Nationalsozialismus:
stigmatisiert, verfolgt und ermordet”
Vortragsveranstaltung des Saarländischen Landtags, gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Erinnerungsarbeit im Saarland (LAG-E) und der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes
Dienstag, den 17. Juni 2025, um 17.00 Uhr
im Saarländischen Landtag
Mit Vorträgen über
– als „asozial“ stigmatisierte Saarländerinnen und Saarländer in der Zeit des Nationalsozialismus von Dr. Sabine Graf, Landeszentrale für politische Bildung
– eine „asoziale“ Pfälzer Familie in der NS-Zeit von Alfons Ludwig Ims
Umfassende Informationen:
Nachbericht:
17. Juni 2025:
Vorträge zur Verfolgung sog. “Asozialer” im Nationalsozialismus
im Saarländischen Landtag:
14. Mai:
Stolperstein-Verlegungen in Püttlingen
Im Zentrum: Opfer politischer Verfolgung durch die Nationalsozialisten
Gedacht wurde der Familie um den Kommunisten Jakob Nalbach (auf der Flucht in Frankreich, von der Gestapo aufgespürt, jahrelang inhaftiert, die Tochter zwangssterilisiert), Ludwig Brader (auf der Flucht in Frankreich, von der Gestapo lange inhaftiert, anschließend als Soldat zwangsrekrutiert und dann nach wenigen Tagen ums Leben gekommen), sowie Fritz Klein (auf der Flucht in Frankreich, inhaftiert, danach u.a. im Lager Neue Bremm interniert und schießlich wegen “Hochverrats” ermordet).
Schülerinnen und Schüler der Peter-Wust-Schule lasen hierbei Quellen und Texte, und im Anschluss an eine kirchliche Andacht diskutierte Dr. Burkhard Jellonnek mit ihnen den Film “Spielzeugland” (“Oscar”-prämiert und mit vielen weiteren Filmpreisen auf Festivals geehrt), der in intensiven 15 Minuten die Geschichte einer deutsch-jüdischen Jungenfreundschaft zur Zeit des Nationalsozialismus erzählt.
>>> Bürgerinitiative „Erinnerungsarbeit”
Zur Person Fritz Klein:
Fotos der Stolpersteinverlegung in Püttlingen am 14. Mai 2025
und der Filmvorführung “Spielzeugland”
8. Mai:
“Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg”
Kranzniederlegung zum Gedenken an den Tag der Befreiung
Am 8. Mai 1945 endeten zwölf Jahre nationalsozialstische Terrorherrschaft, sowie der Zweite Weltkrieg in Europa mit mehr als 60 Millionen Opfern. Zu diesem Anlass sprechen Vertreter*innen aus Frankreich und Deutschland, auch der Initiative Neue Bremm. Musikalisch begleitet wird das Gedenken von Daniel Osorio & Freunde.
Donnerstag, 8. Mai 2025, 11.00 – 13.00 Uhr
Auf der Gedenkstätte Gestapo Lager Neue Bremm
Kurzer Rückblick:
Fotos der Gedenkveranstaltung am 8. Mai 2025
auf der Gedenkstätte Neue Bremm
ab dem 25. April:
Ausstellung „Fußball im Nationalsozialismus“
beim 1. FC Saarbrücken
Fans, Mitglieder und alle Interessierte sind herzlich eingeladen.
In Kooperation mit dem Arbeitskreis “Blau-Schwarze Geschichte”, der sich seit Anfang 2024 intensiv mit der NS-Vergangenheit des Vereins auseinandersetzt, ist dem 1. FC Saarbrücken eine eindrucksvolle Ausstellung entstanden, die über den Fußball insgesamt und besonders über die eigene Vereinsgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus informiert.
Die Vernissage ist am
Donnerstag, 24.04. um 19.03 Uhr
im Business-Club des Saarbrücker Ludwigsparkstadion
Mahnmal für NS-Opfer
an Püttlinger Martinskirche eingeweiht
Eine Veranstaltung der Bürgerinitiative “Erinnerungsarbeit Püttlingen”
Auf den Tag vor 80 Jahren wurden die beiden erst 19-jährigen Soldaten Helmut Langer und Wilhelm Küpper um genau 19.07 Uhr im Steinbruch von Köllerbach durch Erschießen hingerichtet.
Dank des finanziellen Engagements der Firma Gleitlagertechnik Folz konnte für sie nun in Püttlingen ein Mahnmal eingeweiht werden.
Lesen Sie hier den Ablauf des entsetzlich sinnlosen Verbrechens:
3. März 2025:
Einweihung des Mahnmals für die beiden heimischen Opfer des NS-Systems
an der Püttlinger Martinskirche:
3. – 7. Februar:
“Verbotene Filme – das verdrängte Erbe des Nazi-Kinos”
Antisemitismus und NS-Propaganda im Spielfilm
am Beispiel von „Hitlerjunge Quex“ und „Jud Süß“
Kinoseminare mit Vor- und Nachbesprechung für Schulklassen und Jugendgruppen
unter der Leitung von Dr. Burkhard Jellonnek
Montag 3. bis Freitag 7. Februar, 2 x täglich vormittags
Ort: Filmhaus Saarbrücken (Mainzer Straße)
Außerdem findet eine – ebenfalls fachlich begleitete –
öffentliche Abendvorstellung von „Hitlerjunge Quex“ am Mittwoch, 5. Februar statt.
Alle Infos:
29. Januar:
Jugend der SV Elversberg besucht die Gedenkstätte
Ungewöhnlicher Besuch auf der Gedenkstätte:
Einen Tag nach dem Auschwitz-Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus statteten Jugendspieler des Nachwuchsleistungszentrums und der Frauenmannschaft der SV Elversberg dem Erinnerungsort einen Besuch ab. Historiker Dr. Burkhard Jellonnek von der Initiative Neue Bremm berichtete über die Schreckensjahre im Saarbrücker Lager, die 20.000 Opfer aus allen europäischen Ländern. Er informierte über jüdische Opfer aus dem damaligen Bereich Fußball, wie Julius Hirsch oder Gottfried Fuchs, und diskutierte mit den jungen Leuten, was das Alles mit Ihnen zu tun haben könnte. Große Anteilnahme war beim kickenden Nachwuchs zu spüren und die Überzeugung: “Nie wieder!”
Fotos des Besuchs der Nachwuchs-Fußballer des SVE
am 29. Januar 2025 auf der Gedenkstätte Neue Bremm
( Dank an die Fotografin / © Christina John )
27. Januar:
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Kranzniederlegungen an der Gedenkstätte
Frau Landtagspräsidentin Heike Winzent und Herr Innenminister Reinhold Jost (in Vertretung für die Ministerpräsidentin) legen vor der offiziellen parlamentarischen Gedenkstunde je einen Ehrenkranz nieder. Ebenso legen Vertreter der Initiative Neue Bremm in stillem Gedenken einen Kranz nieder.
Fotos der Kranzniederlegung am 27. Januar 2025
auf der Gedenkstätte Neue Bremm
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Der saarländische Landtag gedenkt der Opfer des Holocaust
Landtagspräsidentin Heike Winzent begrüßt zu der musikalisch umrahmten Veranstaltung zahlreiche Gäste, unter ihnen den Hauptredner Michel Friedman, bekannt als engagierter Publizist und Moderator und von 2000 bis 2003 stellvertretender Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland.
Der Saarländische Rundfunk überträgt die Veranstaltung zeitgleich im SR Fernsehen.
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Zentrale Gedenkveranstaltung des Landkreises Sankt Wendel
Thema des Gastredners Hans-Joachim Hoffmann, Mitarbeiter des Ottweiler Stadtmuseums und Autor heimatkundlicher Literatur, ist unter dem Titel „Verzeichnis einiger Verluste“ die Bedeutung des Sprachgebrauches und die Manipulation durch Sprache in der NS-Zeit. Die Veranstaltung wird von Projektgruppen von Schülerinnen und Schülern mitgestaltet. Unter dem Motto „Widerstand im Nationalsozialismus und Rückkehr ins Saarland ab 1945“ haben sie sich im Projekt „Zeitzeug:innen machen Schule“ des Adolf-Bender Zentrums unter anderem im Gespräch mit dem Zeitzeugen Horst Bernard mit dem Thema der Erinnerungskultur auseinandergesetzt.
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24 Stunden Vorlesung – klanglich unterstützt –
aus dem „Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939 – 1945“
Die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes (CJAS) lädt für zu der Installation „Klangstele. Gesang vom Zyklon B. Für das Hören – Gegen das Aufhören“ ein. Erstmals seit Einführung der 24-Stunden-Lesung im Jahr 1996 findet diese in der Saarbrücker Synagoge statt.
Alle Interessierten sind eingeladen, der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung möglich.
Anmeldung für Schulklassen:
Workshop:
„Vor aller Augen – NS-Zwangsarbeit im Saarland“
Das Historische Museum Saar lädt zusammen mit dem Landesjugendring Saar zu einem Workshop für junge Menschen zwischen 13 und 26 Jahren aus dem Saarland, sowie den benachbarten Ländern der Großregion (Rheinland-Pfalz, Frankreich, Luxemburg und Belgien) ein.
Er ist Teil des Projekts „Damit kein Gras drüber wächst“, das vom Landesjugendring Saar initiiert wird und jungen Menschen die Möglichkeit bietet, sich mit geschichtlich-politischen Themen wie dem Nationalsozialismus in ihrer Region auseinanderzusetzen – gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Medien und Kultur; die Landeszentrale für politische Bildung ist dabei Bildungspartner.
Anmeldungen für das zweite Schulhalbjahr 2024/25 sind ab sofort möglich.
Die Dauer beträgt drei Stunden.
Das Angebot ist kostenlos.
>>> Beispiel der 15-jährigen Polina
Alle Infos / Anmeldung:
16. Januar:
Beginn der Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag
der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945
Mit der Uraufführung des Films “Das Vermächtnis” beginnen in 2025 die Gedenkveranstaltungen zum nun 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz.
Das Bistum Trier teilte mit, der 40-minütige Film lenke einen Blick auf die vergessenen Opfer des Nationalsozialismus. Er vereine eine Collage u.a. aus Texten, Dokumentaraufnahmen und Fotos. Die Uraufführung werde von Livemusik begleitet. Im Anschluss werde in der Krypta eine Begleitausstellung eröffnet; diese werde später vom Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen übernommen.
Donnerstag 16. Januar 2025, 19.30 Uhr
Ort: Kirche der Jugend eli.ja (Hellwigstraße 15, 66111 Saarbrücken)
29. November:
“Schlachter-Tango”
Ein Solo-Theaterstück von Michael Grunert
1936 wird Ludwig Meyer wegen Homosexualität verhaftet und überlebt KZ-Internierungen in Buchenwald, Auschwitz und Mauthausen. 1949 wird er wegen Homosexualität erneut inhaftiert: der Homosexualität unter Strafe stellende § 175 StGB der Nationalsozialisten galt unverändert bis 1969 und wurde tatsächlich erst 1994 endgültig gestrichen.
Das Theaterstück zeigt neben teils alptraumhaft-grotesken Bildern dokumentarische Texte, die den Zeitgeist jener Jahre widerspiegeln – und dem Zuschauer wird Ludwig Meyer deutlich als ein Mensch, der sich Identität und Menschenwürde gegen alle Repression nicht nehmen lässt.
Freitag 29. November 2024
im “Schauplatz” des Saarbrücker “Filmhaus”
Veranstalter ist die Saarländische Gesellschaft für Kulturpoltik e.V.
in Kooperation mit der saarländischen Queer-und-40plus-Gruppe “Vielfalt im Alter” (ViA).
Pressemitteilung:
Fotos ( © INB ) der Theatervorführung am 29. November 2024
im Saarbrücker Filmhaus (“Schauplatz”)
Um die Bilder einzeln anzuschauen: Mausklick links auf eins der Kreissymbole
und dann z.B. mit Pfeiltasten navigieren
27. November:
„Jüdisches Leben in den 1930er Jahren in Saarbrücken“
Ein Musikalisch-Historischer Abend
Der Gründer des im Saarland ansässigen Kammerorchester der Großregion Stefan Bone trägt gemeinsam mit dem Tenor Michael Müller-Kasztelan zwei Liederzyklen des Komponisten, sowie Vokalwerke dessen Lehrers Paul Ben-Haim vor. Der Historiker Dr. Hans-Christian Herrmann beleuchtet den politischen Kontext der 1930er-Jahre. Gemeinsam mit dem Publikum werden im Anschluss an die Veranstaltung Fragen aus geschichtswissenschaftlicher, wie aus künstlerisch-musikalischer Sicht erörtert.
Mittwoch 27. November 2024
Ort: Stiftung Demokratie Saar
Veranstalter ist die Stiftung Demokratie Saar in Kooperation mit der Synagogengemeinde Saar, dem Kulturforum der Sozialdemokratie Saarland und dem Kammerorchester der Großregion.
Pressemitteilung:

25. November:
Filmvorführung: „Große Freiheit“
Mit einem an das Thema heranführenden Kurzvortrag
durch Dr. Burkhard Jellonnek
“Große Freiheit” ist ein beeindruckender Film zur menschenverachtenden Kriminalisierung und strafrechtlichen Verfolgung Homosexueller im Nachkriegsdeutschland.
Montag 25. November 2024, 20.00 Uhr
Ort: Filmhaus (Mainzer Str. 8 in Saarbrücken)
Informationen zum Film:

16. November:
„Gegen die Ideologie der Ungleichwertigkeit“
Filmvorführung: “Jud Sueß”
Der NS-Propaganda-Film mit einleitendem Referat und nachfolgender Diskussion
Veit Harlans Film „Jüd Süß“ (1940) ist ein beispielhaftes Werk menschenverachtender Propaganda zur Zeit des Nationalsozialismus. Referent im Saarbrücker Filmhaus ist Dr. Burkhard Jellonnek.
Die Veranstaltung ist Teil eines weitläufigen Begleitprogramms zur Wanderausstellung über das Leben Anne Franks in der Kirche der Jugend eli.ja in Saarbrücken:
11. November:
Gedenkveranstaltung im Saarbrücker Ehrental (DFG)
und auf der Gedenkstätte Neue Bremm
Der 11. November 1918 ist der Tag des Waffenstillstands und damit des langersehnten Endes des 1. Weltkriegs – ein historisch sehr bedeutsames Datum, und bei unseren französischen Nachbarn ein besonders gefeiertes Ereignis.
Saarbrücken, so Oberbürgermeister Uwe Conradt, sei die einzige Stadt in Deutschland, die mit einer großen Erinnerungsfeier im Ehrental des Deutsch-Französischen Gartens seit vielen Jahren an diesen Tag gedenke – und dabei auch den 2. Weltkrieg und die Gedenkstätte des damaligen Gestapo-Lagers Neue Bremm mit einbeziehe: denn diese befindet sich nahe der früheren Grenze zwischen Deutschland und Frankreich …
Ein kurzer Nachbericht zur Veranstaltung:
Die Rede von Dr. Jellonnek:
Fotos ( © INB ) der Gedenkveranstaltung am 11. November 2024
im Ehrental (DFG) und auf der Gedenkstätte Neue Bremm
Um die Bilder einzeln anzuschauen: Mausklick links auf eins der Kreissymbole
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18. September:
Alljährliche Gedenkveranstaltung für die Opfer
und zur Geschichte des Lagers Neue Bremm
Am 18. September 1943 kam im Gestapolager Neue Bremm mit Robert Jakob Gatys der erste dort inhaftierte Mensch zu Tode.
Und vor 77 Jahren, am 11. November 1947 wurde an Ort des ehemaligen Gestapo-Lagers vom Hohen Kommissar Gilbert Grandval in Anwesenheit vieler überlebender Häftlinge die ursprüngliche Gedenkstätte errichtet.

Foto: privat
Mit Fabian Lemmes, Professor für Kultur- und Mediengeschichte an der Universität des Saarlandes und assoziierter Forscher am Centre Marc Block in Berlin, konnte man einen langjährigen Mitstreiter der Initiative Neue Bremm und höchst kompetenten Beobachter des Feldes der Erinnerungspolitik als Gastredner gewinnen.
Ein kurzer Nachbericht zur Veranstaltung:
Fotos der Gedenkveranstaltung am 18. September 2024
im Hotel Mercure-Süd
Um die Bilder einzeln anzuschauen: Mausklick links auf eins der Kreissymbole
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2. August:
Europaweiter Gedenktag für die von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma
Die Landtagsvizepräsidentin Christina Baltes, der Oberbürgermeister Saarbrückens, Uwe Conradt, Innenminister Reinhold Jost und die LVBSR-Vorsitzende Diana Bastian erinnerten an die menschenverachtenden Vorgänge unter der Herrschaft der Nationalsozialisten. Uwe Conradt, Landtagspräsidentin Heike Sylvia Winzent und die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen legten auf der Gedenkstätte Kränze nieder.
Besonders bewegend: Der 86-jährige Holocaust-Überlebende Victor Krause erzählte, was ihm als Kind widerfuhr – wie Familienmitglieder zur Ermordung deportiert wurden und er selbst Zwangsarbeit leisten musste.
Zu der Veranstaltung hatte der Landesverband Deutscher Sinti und Roma LVBSR eingeladen.
28. Juni:
Interregionales Workcamp “Buddeln & Bilden”
des Landesjugendrings Saar
Wie in jedem Jahr trafen sich junge Menschen aus der Großregion SaarLorLux, um die Gedenkstätte zu pflegen (“Buddeln”) und sich dabei gemeinsam mit der Geschichte des heutigen Erinnerungsortes an der deutsch-französischen Grenze auseinanderzusetzen (“Bilden”).
>>> Rückblick I (Erinnert-Euch.de)
8. Mai:
20 Jahre Neu-Eröffnung der Gedenkstätte
In der Kurzfilmreihe “Saar 100” zu 100 Jahren Saar-Geschichte
Genau 20 Jahre ist es nun her:
Die Wiedereröffnung der Gedenkstätte Gestapolager Neue Bremm auf der Grundlage eines Internationalen Architektenwettbewerbs der Initiative Neue Bremm, den die Berliner Architekten Nils Ballhaus und Roland Poppensieker mit dem bauausführenden Architekten Oliver Brünjes damals für sich entschieden.
Ein grandioser Impuls für eine bis dato fast vergessene Gedenkstätte, die 1947 zum ersten Mal von den Franzosen mit einer ungewöhnlichen Idee von André Sive zum Leben erweckt worden war.
Am 8. Mai 2004 regnete es sintflutartig vom Himmel, als rund 40 Überlebende des Lagers, viele Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft und nicht zuletzt die Initiative Neue Bremm auf der neugestalteten Gedenkstatte zusammenkamen …
Der Saarländische Rundfunk hat unter der tollen Reihe “SR 100” den dazu gehörenden Film eingestellt:
>>> www.ardmediathek.de/video/saar100/…
Auch auf der Website der Gedenkstätte einsehbar:
SZ-Artikel im Mai 2004:

„Damit kein Gras drüber wächst“
Das aktuelle Jahres-Programm des Landesjugendrings Saar
zur Gedenkstätten-/Erinnerungsarbeit
Mit dem Projekt „Damit kein Gras drüber wächst“ wird jungen Menschen die Möglichkeit gegeben, sich mit historisch-politischen Themen des Nationalsozialismus in ihrer Region auseinanderzusetzen – und zwar an den Orten, an denen sich diese Geschichte tatsächlich ereignet hat. Zu diesem Zweck werden in Kooperation mit der „Initiative Neue Bremm“ und dem „Historischen Museum Saar“ Workshops, Projekttage und Workcamps angeboten.
Kontakt und Buchung:
Lisa Denneler (Projektleitung “Damit kein Gras drüber wächst”)
Mail: denneler(at)landesjugendring-saar.de
Tel.: (+49) (0)681 – 6 33 31
Mobil: (+49) (0)1590 – 6 84 64 15
Info/Übersicht:
28. Januar:
Kranzniederlegungen an der Gedenkstätte
und Gedenkstunde im Landtag
Einen Tag nach dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar legte die Initiative Neue Bremm einen Kranz auf der Gedenkstätte nieder.
Auch die Ministerpräsidentin des Saarlandes und die Präsidentin des saarländischen Landtags, sowie die Landesvereinigung Saar des Bundes der Antifaschistinnen und Antifaschisten gedachten der Opfer des Lagers mit Kranzniederlegungen.
Im Anschluss fand eine Gedenkveranstaltung im Landtag des Saarlandes statt.
Besonderes Thema in diesem Jahr war die Erinnerung an die Opfer der Verfolgung wegen sexueller Orientierung durch die Nationalsozialisten. Die Historikerin Dr. Kirsten Plötz hielt einen Vortrag zu den damaligen Formen von Verfolgung und Diskriminierung homosexueller Frauen im Saarland; der Historiker Dr. Frédéric Stroh befasste sich in seinem Vortrag mit der gleichzeitigen Verfolgung homosexueller Männer.
17. September:
Gedenktag für die Opfer und zur Geschichte des Lagers Neue Bremm
Eine Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, mit einem Grußwort von Sozialminister Dr. Magnus Jung
Am 18. September 1943 kam im Gestapolager Neue Bremm mit Robert Jakob Gatys der erste der dort inhaftierten Menschen zu Tode. Die diesjährige Gedenk-Veranstaltung hierzu fand statt mit einem
Vortrag von Prof. Dr. Mechthild Gilzmer (Foto):
„In Saarbrücken ist es vorbei mit den guten Umgangsformen”
Deportierte Widerstandskämpferinnen aus Frankreich erinnern sich an die Neue Bremm.
Hierbei beschrieb sie neben der Spezifik von Widerstand, Repression und Deportation von Frauen generell auch die Diversität dieser Frauen – bezüglich ihrer nationalen und sozialen Herkunft, wie auch der Motive ihres damaligen Handelns.
Einladung / Info:
Fotos der Gedenkveranstaltung am 17. September 2023
im Hotel Mercure-Süd
Um die Bilder einzeln anzuschauen: Mausklick links auf eins der Kreissymbole
und dann z.B. mit Pfeiltasten navigieren
1. September:
Gedenken zum Antikriegstag
Das „FriedensNetz Saar“ startete in diesem Jahr auf der Gedenkstätte des ehemaligen Gestapolagers Neue Bremm seine Fahrraddemonstration zur Erinnerung an den Kriegsausbruch 1939
Dr. Burkhard Jellonnek von der Initiative Neue Bremm strich das Engagement der Gruppe um Thomas Hagenhofer, Albrecht Ottenbreit und Waltraud Andruet für ihr Erinnern an die Verfolgung durch die Nationalsozialisten heraus und hob in seiner Begrüßung hervor, wie jüngst bekannt geworden Bürger per antisemitische Flugblätter auch in der Nachkriegszeit die NS-Opfer noch verhöhnt hätten.
FriedensNetz-Redner Albrecht Ottenbreit distanzierte sich von der neuen Welle des Nationalismus und forderte Frieden in aller Welt – auch und gerade in der Ukraine.
2. August:
Europaweiter Gedenktag für die von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma
Bewegende Erinnerung auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm an den von den Nationalsozialisten verübten, mehrere hunderttausendfach verübten Massenmord – darunter mehr als 4.000 Sinti und Roma.
Auf Einladung der Vorsitzenden des Saarländischen Landesverbands der Sinti und Roma, Diana Bastian, erinnerten zahlreiche Gäste an die Opfer der Gräueltaten in der Nacht auf den 3. Oktober 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau. Landtagspräsidentin Heike Becker machte deutlich, dass die Minderheit der Sinti und Roma auch später im Nachkriegsdeutschland unter Diskriminierung und Verfolgung leiden musste – und sogar bis auf den heutigen Tag oft leiden muss. Der Überlebende mehrerer Konzentrationslager Viktor Krause schilderte die Stationen seines Leidens. Angelo Bucher erzählte, wie er in seiner Kindheit von den Verbrechen der Nazis an Sinti und Roma erfuhr – und dann selbst von seinen Klassenkameraden verprügelt wurde: „Jetzt muss der Zigeuner Gras fressen!“, johlten sie dabei.
Fotos der Gedenkveranstaltung am 2. August 2023
für die ermordeten Sinti und Roma
(Fotos: Burkhard Jellonnek)
“Radeln und Erinnern”
Eine gelungene Erweiterung der App “Orte der Erinnerung”
5 Fachoberschüler am TGBBZ I in Saarbrücken haben die kostenlose App in diesem Jahr um eine Rad-Tour im Grenzgebiet zu Frankreich erweitert.
Hierzu wurden in Eigenregie Texte, Bilder und Interviews aufgebaut, um sie anschließend über das Portal “Entdeckerwelten” in der App “Orte der Erinnerung” zu veröffentlichen.
Damit können Teilnehmer*innen das Gebiet um Klein-/Großblittersdorf, Spichern und die Gedenkstätte Gestapolager Neue Bremm auf dem Fahrrad erkunden, wobei ihnen an festgelegten Stationen historisch Wissenswertes zu Grenzkonflikten, wie auch zum deutsch-französischen Miteinander vermittelt wird … weitere Infos
>>> Wegekarte und Tour-Beschreibung
>>> Download der App “Orte der Erinnerung”
(Auf beiden Seiten muss man das Bild etwas herunterscrollen)
Info-Flyer:
Fotos der offiziellen Vorstellung der Tour “Radeln und Erinnern”
am 7. Juni 2023 an der Brücke der Freundschaft in Grosbliederstroff
(Fotos: Burkhard Jellonnek / LAG Erinnerung)
5. Mai:
6. Interregionales Workcamp “Buddeln & Bilden” des Landesjugendrings auf dem Gelände der Gedenkstätte
Ein Mal im Jahr treffen sich junge Menschen aus der Großregion SaarLorLux, um die Gedenkstätte zu pflegen (“Buddeln”) und sich gemeinsam mit der Geschichte des heutigen Erinnerungsortes an der deutsch-französischen Grenze auseinanderzusetzen (“Bilden”).
Mit Hörspielen, Filmen sowie in Gesprächen mit Expert*innen wird ein Eindruck davon vermittelt, was es für die Menschen bedeutete, in unserer Region von den Nationalsozialisten verfolgt zu werden. Begleitet werden die Teilnehmer*innen dabei von Jugendscouts sowie Auszubildenden des Garten- und Landschaftsbaus des ZBB Saar, die sie bei den Pflegearbeiten unterstützen und ihnen Fragen rund um die Geschichte des Lagers beantworten.
Ergänzt wird das Programm durch Kreativstationen unserer Kooperationspartner*innen.
Alle Informationen, Nachbereitung etc. unter
>>> www.landesjugendring-saar.de/…
Info-Flyer zum Download hier:
Fotos der Veranstaltung am 5. Mai auf bei der Gedenkstätte
(Fotos: Landesjugendring / Max Karbach)
(Die Bilder sind auch einzeln anzuschauen: Mausklick rechts auf das Bild und “Gafik in neuem Tab öffnen” )
27. April:
Fanprojekt “Innwurf” lädt ein zu
Zeitzeugengespräch und Buchvorstellung
mit Horst Bernard und Birgit Mair
Beeindruckender Abend in der Villa Blau-Schwarz am Ludwigskparkstadion
Auf Einladung des FCS-Fanprojekts “Innwurf” berichtete der inzwischen über 90-jährige Zeitzeuge Horst Bernard, wie ihm als Sohn eines jüdischen Vaters das Überleben im französischen Versteck gelang.
Zudem stellte Birgit Mair ihren Sammelband über ein Dutzend Holocaust-Opfer vor. Darin spielt auch Horst Bernard eine Hauptrolle, zudem Esther Bejarano und Peggy Parnass, die vom NS-System verfolgt wurden.
Horst Bernard, langjähriger Vorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Nationalsozialismus, ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz, engagiert sich seit Jahrzehnten auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm im Rahmen der Initiative Neue Bremm.