Aktuelles / Veranstaltungen

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2018: Eröffnung des IV. Bauabschnitts der Gedenkstätte

2021

8. + 9. Oktober: “Buddeln und Bilden”

4. Interregionales Workcamp auf der Gedenkstätte

 

Bereits seit 1999 treffen sich unter dem Motto „Buddeln und Bilden“ Jugendliche ab zehn Jahren, um die Gedenkstätte würdig zu gestalten. Seit 2018 ist es ein interregionales Angebot – mit Teilnehmern auch aus den Nachbarregionen in Frankreich und Luxemburg.

 

Speziell für Schulklassen ist der erste Veranstaltungstag geplant, eine studentische Projektgruppe der Universität Trier steht an beiden Tagen gemeinsam mit weiteren “Scouts” für Fragen und Diskussionen zur Verfügung, und für Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren gibt es zudem die Möglichkeit einer solchen “Scout”-Ausbildung.

 

Ein Expertengespräch mit Horst Bernard, der sich seit vielen Jahren intensiv mit der Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte des Lagers befasst, Filmvorführungen und eine Kunstaktion runden das Programm ab.

 

Als besondere Ehrengäste erschienen in diesem Jahr die französische Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Descôtes, und der französische Generalkonsul Sébastien Girard.

 

 

 


Weitere Informationen unter

www.landesjugendring-saar…

 

Wissenschaftliches Forschungsprojekt im Saarland zur Verfolgung von Schwulen und Lesben im Dritten Reich und der Bundesrepublik 1935 – 1994

 

Dr. Kirsten Plötz und Dr. Frédéric Stroh wurden mit dieser umfangreichen Arbeit beauftragt.

 

Landesmittel, für deren Freigabe sich der Saarländische Landtag stark gemacht hatte, sowie Fördermittel der in Berlin sitzenden Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ermöglichen das nun am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) verankerte Projekt.

 

Dessen Leiter, der Historiker Dr. Burkhard Jellonnek, hatte vor dreißig Jahren die erste wissenschaftliche Arbeit über „Homosexuelle unter dem Hakenkreuz“ vorgelegt. Er hofft daß angeschts der vielen bis heute offenen Fragen – insbesondere für die Zeit nach 1945 und angesichts der besonderen Situation im Saarland – die jetzigen Arbeiten “Licht ins Dunkel bringen werden”.

 

Unterstützung leisten das Stadtarchiv Saarbrücken, der Lesben- und Schwulenverband, die FrauenGenderBibliothek Saar, die Landeszentrale für politische Bildung, sowie weitere einzelne Personen.

 

„Ich begrüße es außerordentlich, dass der Landtag des Saarlandes sich dazu entschlossen hat, die Frage der Verfolgung und Diskriminierung von Lesben und Schwulen auch über die Zeit des Nationalsozialismus hinaus bis in die 1990er Jahre wissenschaftlich zu erforschen“, so Jörg Litwinschuh-Barthel, geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

“Es ist wichtig, dieses Thema aufzuarbeiten“, erklärt dazu Saarlands Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot.

Und Jürgen Renner, bildungs- und kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion ergänzt:
“Wir wollen eine Gesellschaft der Vielfalt und Offenheit, die sich gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung einsetzt.“

 

Alle weiteren Informationen, auch zu den beiden Wissenschatlern Dr. Stroh und Dr. Plötz, finden Sie hier in einer umfangreichen Pressemitteilung:

 

2. August:  Europäischer Gedenktag für die Opfer der Sinti- und Roma-Verfolgung

Eine beeindruckende Veranstaltung auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm in Saarbrücken.

 

Erst seit 2015 hat die Europäische Union diesen “Tag des Erinnerns” an hunderttausende Opfer unter dieser bis heute leider immer wieder mit Vorurteilen überzogenen Minderheit auf unserem Kontinent zum jährlichen Tag des Mahnens ausgerufen.

 

Die große Anteilnahme in der politischen Öffentlichkeit im Saarland war auch in diesem Jahr deutlich:

 

Anwesend waren Justiz-Staatssekretär Roland Theis, SPD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Commercon, Dennis Lander (MdL „Die Linke“) und viele andere.

 

Der stellvertretende Landtagspräsident Günter Heinrich, Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, sowie Dr. Burkhard Jellonnek für die Initiative Neue Bremm leisteten engagierte Redebeiträge.

 

Und natürlich Diana Bastian als Landesvorsitzende der Sinti und Roma im Saarland.

 

Einhelliges Fazit: Nie wieder!

 

Sehen Sie hier den Beitrag des Saarländischen Rundfunks im
“AKTUELLEN BERICHT” vom 2. August 2021

10. Juli: Die Initiative Neue Bremm trauert um die Zeitzeugin Esther Bejarano

 

 

Esther Bejarano, geb. am 15. Dezember 1924 in Saarlouis, die das Vernichtungslager Auschwitz nur dank ihres Einsatzes im dortigen „Mädchenorchester“ überleben konnte, engagierte sich auch im Saarland in zahlreichen Veranstaltungen im Sinne des „Nie Wieder!“. Unvergessen bleibt etwa ihr Auftritt bei der jährlichen Gedenkfeier des Saarländischen Landtags auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm am Auschwitz-Gedenktag 27. Januar im Jahr 2013.

 

„Mit ihr ist eine unermüdliche Stimme im Kampf gegen den Faschismus gestorben“, so der Sprecher der Initiative Neue Bremm, Dr. Kurt Bohr zum Tod von Esther Bejarano.

 

 

 

Lesen Sie hier die Pressemitteilung:

5. Juli:  Die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm als außerschulischer Lernort


Ein Fortbildungsangebot des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) “vor Ort”.

 

Montag, 5. Juli 2021 von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Hotel Mercure Süd (1975 auf dem Gelände des ehemaligen Frauenlagers errichtet)

 

„Gedenkstätten sind die Erinnerungsorte, die uns heute noch  zeigen, wohin Diskriminierung und Ausgrenzung führen“, erklärt Dr. Burkhard Jellonnek, Historiker und Leiter des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM). Das LPM – sich stets gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft einsetzend –  lädt Lehrkräfte aller Schulformen zu einer hochkarätig besetzten Lehrkräfte-Fortbildung auf die Gedenkstätte Gestapo-Lager NeueBremm ein.

 

Zunächst werden in einem Impulsvortrag durch Dr. Elisabeth Thalhofer der geschichtliche Hintergrund und die Gedenkstättenarbeit heute dargestellt. Im Anschluss erfolgt die Präsentation und Diskussion einer neuen Unterrichtseinheit zur Gedenkstätte Neue Bremm. Zusätzlich werden Ausschnitte und Diskussion zum Theaterstück “Spiel auf der Grenze” gezeigt, und es schließt sich eine Führung über die Gedenkstätte an.


Ausführliche Informationen zur Veranstaltung:

26. Juni: Präsentation der Gedenkstätte Gestapo-Lager-Neue-Bremm in Metz

 

Vom 21.-26. Juni findet in diesem Jahr in Metz in Zusammenarbeit mit der Association du FORT de METZ QUELEU pour la mémoire des internés déportés et pour la sauvegarde ein “Nationales Forum gegen Folter / Internationale Tage zur Unterstützung der Folteropfer” statt.

 

Am Samstag, den 26. Juni laufen von 9.00 bis 17.30 Uhr Roundtable-Vorträge. Veranstaltungsort ist der Parc des expositions – Centre des conventions (rue de la Grange aux Bois, 57070 Metz)

 

Im dortigen Foyer wird – am Stand der Französischen Liga für Menschenrechte, Sektion Metz und auf deren Einladung – eine von Dr. Sabine Graf zusammengestellte “Power Point Präsentation” zur Geschichte des ehemaligen Gestapo-Lagers und der Gedenkstätte Neue Bremm zu sehen sein.

 

Das gesamte Veranstaltungs-Programm hier im mehrseitigen Flyer (französisch):

 

Hinweis: “Die Rastatter Prozesse – Kriegsverbrecher vor Gericht”
Der Dokumentar-Spielfilm  ist ab sofort in voller Länge in der “arte”-Mediathek zu sehen.

 

Im Mittelpunkt des aufwändigen Films (Regie: Judith Voelker, 2020 im Auftrag des SWR) stehen exemplarisch ausgewählte Prozesse und daran beteiligte Personen. Etwa der französische Staatsanwalt Joseph Granier, die deutsche Pflichtverteidigerin Helga Kloninger, oder Nikolaus Drokur, berüchtigter Lageraufseher des Gestapo-Lagers “Neue Bremm”, der im ersten der “Rastatter Prozesse” am 5. Juni 1946 zum Tode verurteilt wurde. 32 Männer und fünf Frauen waren im ersten Neue-Bremm-Prozess angeklagt, 14 von ihnen wurden zum Tode verurteilt und am 30. Juli hingerichtet; zudem gab es zahlreiche Freiheitsstrafen, freigesprochen wurde lediglich ein Angeklagter. Unter den Hingerichteten waren Lagerkommandant Fritz Schmoll und der Chef der Wachmannschaften, Karl Schmieden. 1947 folgte ein zweiter Prozess gegen ehemaliges Personal des Gestapo-Lagers Neue Bremm.

Die Spielszenen beruhen auf den historischen Gerichtsprotokollen und wurden in Zusammenarbeit mit der Außenstelle des Bundesarchivs in Rastatt (Dr. Elisabeth Thalhofer) am dortigen Originalschauplatz gedreht.

 

Der 90-minütige Film ist zu sehen in der Mediathek des französisch-deutschen Senders arte:

www.arte.tv/…/die-rastatter-prozesse/

 

Aufgrund der zahlreichen öffentlichen Reaktionen auf diesen besonderen Film schaltete der SWR bereits am 17. Mai die “Forum”-Sendung in SWR 2 (45 Min.) zum selben Thema; Teilnehmende waren Frau Dr. Thalhofer, Frau Kottmann und Herr Prof. Hudemann. Auch diese Diskussion steht weiter in der dortigen Mediathek abrufbar:

www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/

8. Mai: Gedenkstunde für die Opfer am Tag der Befreiung

 

Das diesjährige interregionale Workcamp “Buddeln und Bilden 2021”, das als großer Rahmen für die Gedenkstunde geplant war, musste auf den 9. Oktober verschoben werden.

 

Unter dem Motto „Damit kein Gras drüber wächst“ fand eine Socia Media-Aktion statt, bei der die Beteiligten aus den Mitgliedsverbänden in Videobeiträgen an die Opfer der ehemaligen Saarbrücker Terrorstätte erinnern und dabei auch aktuelle Themen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Menschlichkeit in den Blick nahmen.

Die Beiträge sind seither auf dem Youtube-KanalErinnert euch! des Landesjugendrings zu sehen.

 

Weitere Informationen unter

www.landesjugendring-saar.de/…

26. April: Auseinandersetzen! Ins Heute bringen!
“Jugend erinnert“ – Neue Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren

 

Eine digitale Podiumsdiskussion im Rahmen des 7. Kulturpolitischen Fachforums der Friedrich-Ebert-Stiftung: Kultur(Politik) als Aufruf!

 

Mit welchen außerschulischen Bildungsformaten erreichen wir Jugendliche?

Wie können wir das Grauen der Geschichte und bestimmter Orte vermitteln und dabei Bezüge zur Gegenwart finden?

Wie kann das eigene Urteilsvermögen über die Geschichte der NS-Zeit unserer Vergangenheit und auch zu den Fragen unseres gegenwärtigen Miteinanders herausgebildet werden?

Welche aktuellen didaktisch-methodischen Konzepte gibt es, wie werden künstlerische Interventionen integriert?

Welches sind die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen?

 

Weitere Informationen unter

www.fes.de/… 

 

Komprimierte Informationen im Flyer:

23./24. April: “Scout”-Ausbildung für Interessierte ab 16 Jahren zum interregionalen Workcamp “Buddeln und Bilden 2021” auf der Gedenkstätte

 

Das Workcamp selbst ist für den 7. Mai (für Schulklassen)
und für den 8. Mai
(für alle junge Menschen ab 12 Jahren aus der Großregion SaarLorLux) geplant.

 

Der Landesjugendring Saar bildet auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Universität Trier im Rahmen einer vorbereitenden Ausbildung sog. “Peer-Scouts” aus – zur Begleitung der jungen Teilnehmer*innen an den beiden Workcamp-Tagen. Da das Workcamp 2021 auf den „Tag der Befreiung“ fällt, wird man in diesem Jahr zudem in einer Gedenkfeier für und von jungen Menschen gemeinsam an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

 

Komprimierte Informationen zu “Buddeln und Bilden” im Flyer:

 

Seit März: Die LED-Leuchtschrift an der Außenwand der Gedenkstätte ist wieder 100% funktionsfähig

 

 

Atemraubend und endlich wieder als Hingucker da: Das blaue Leuchtschriftband der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm ist dank der tatkräftigen Unterstützung der Landeshauptstadt Saarbrücken nun wieder in voller LED-Kraft an der Metzer Straße im Saarbrücker Abendhimmel zu sehen.

 

Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt nahm gemeinsam mit dem Sprecher der Initiative Neue Bremm Dr. Kurt Bohr, dem Historiker Dr. Burkhard Jellonnek und dem Zeitzeugen Horst Bernard das markante Wahrzeichen zum „Hotel der Erinnerung“ wieder in Betrieb. 2004 hatten die Berliner Architekten Roland Poppensieker und Nils Ballhausen im internationalen Wettbewerb zur Gestaltung der Gedenkstätte sowohl an die schreckliche Geschichte des Lagers mit seinen annähernd 20.000 Häftlingen im Männer- und Frauenlager hingewiesen als auch dabei die Nachkriegsgeschichte nicht ausgeblendet: 1975 wurde das Frauenlager durch ein Hotel überbaut – Anlass für die beiden Architekten, Begriffe wie “Hotel”, “Hostel”, aber auch “Host” (dt.: Feind, Geisel) sichtbar werden zu lassen.

 

 

Die Initiative Neue Bremm mit dem bauleitenden Architekten Oliver Brünjes dankt der LHS Saarbrücken mit OB Uwe Conradt, Volkmar Schulz vom Grünflächenamt und Sylvia Kammer-Emden vom Kulturamt für die tatkräftige Unterstützung. Nach dem Relaunch der Webseite am 12. März ist das ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung lebendiger Erinnerungskultur an diesem Ort.

12. März:  Relaunch der Webseite zur Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm


Das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit der Initiative Neue Bremm und der Landeszentrale für politische Bildung

 

„Unter dem Strich aber haben wir für einen völlig neuen Auftritt der Gedenkstätte im Netz gesorgt“, freut sich der Historiker Dr. Burkhard Jellonnek zusammen mit Sprecher Dr. Kurt Bohr für die Initiative Neue Bremm. Mit Hilfe der Saarbrücker Agentur Marvya wurde vieles neu programmiert. Dr. Sabine Graf, Fachreferentin für Erinnerungsarbeit und historisch-politische Bildung der Landeszentrale für politische Bildung, führt aus: „Die neue Webseite der Gedenkstätte mit ihren umfangreichen Informationen und ihrem historischen Bildmaterial zur Geschichte des Lagers, lädt Akteurinnen und Akteure der Erinnerungsarbeit zum Weiterforschen und zur Entwicklung neuer zielgruppenspezifischer und partizipativer Vermittlungsangebote ein“

 

Lesen Sie hier die ausführliche gemeinsame Pressemitteilung:

 

27. Januar:  Kranzniederlegung am jährlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

 

Am 27. Januar, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, legte auch 2021 der Landtag, sowie die Initiative Neue Bremm, vertreten durch Dr. Kurt Bohr und Dr. Burkhard Jellonnek, einen Kranz auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm nieder – wegen der Corona-Pandemie ohne weitere Begleitung.

Zwei traurig stimmende Nachrichten zu Jahresbeginn

 

„Mit dem Zeitzeugen des Gestapo-Lagers Neue Bremm, Friedemann Klein und dem Initiative-Mitglied und Journalisten Dieter Gräbner sind zwei wichtige Beiträger in der Erinnerungsarbeit gestorben“, so der Sprecher der Inititaive Neue Bremm, Dr. Kurt Bohr.

 

Lesen Sie hier mehr zu Friedemann Klein und Dieter Gräbner:

Neues Projekt ab 2021:

“Dig DF Memorials” –  Digitalisierung Deutsch-Französischer Erinnerungsorte

 

Ein Projekt von Prof. Dr. Simone Odierna und Deborah Nobile (htw Saar)

 

Spaziergänge (auch in digitaler Form) in der deutsch-französischen Grenzregion mit deutschen und französischen Zielgruppen – speziell an 4 Erinnerungsorten des Deutsch-Französischen Krieges (1870/1871) sowie des Ersten und Zweiten Weltkriegs sollen Ausgangspunkt sein für spätere Websites (evtl. mit zusätzlichen Apps), Kurzfilme, szenische Bilder, Theaterstücke, sowie Veröffentlichungen in Papierform …

 

… lesen Sie hier weiter

2020

1. November:  Kranzniederlegung  zur Erinnerung an die polnischen Mordopfer und Häftlinge im Gestapo-Lager Neue Bremm

 

Am polnischen Nationalfeiertag Allerheiligen hielt Dr. Bogdan Milek die Ansprache vor einem corona-bedingt nur kleinen Teilnehmenden-Kreis und legte Kränze für das polnische Generalkonsulat in Köln, den Polnischen Kongress in Deutschland e.V. Und die Polnisch Medizinische Gesellschaft in Deutschland e. V. nieder. Für die Initiative Neue Bremm regte Dr. Burkhard Jellonnek eine vertiefte Zusammenarbeit mit Blick auf die vielen bislang namentlich unbekannten Opfer an. Im nächsten Jahr hofft man, das Gedenken in größerem Rahmen feiern zu können.

10. Oktober:  3. Interregionales Workcamp des Landesjugendrings

 

Bereits seit 1999 treffen sich unter dem Motto »Buddeln und Bilden« Jugendliche ab zehn Jahren, sowie heranführende Begleitpersonen, um die Gedenkstätte würdig zu gestalten. Die Instandhaltungsarbeiten werden dabei von einem Angebot an Hörspielen, Filmen und Begegnungen mit Experten und Zeitzeugen bgeleitet. In diesem Jahr nehmen zum dritten Mal junge Menschen aus der Großregion Saar-Lor-Lux teil. Und es geschieht dies erstmals in Verbund mit dem Projekt »Damit kein Gras drüber wächst«.

 

 

Hören Sie hier den SR3-Audio-Beitrag:

 

Sehen Sie hier den Beitrag des Saarländischen Rundfunks im
“AKTUELLEN BERICHT” vom 10. Oktober 2020

2. August:  Kranzniederlegung am Gedenktag für die ermordeten Sinti und Roma

 

Die Vorsitzende des Landesverbandes der Sinti und Roma im Saarland, Diana Bastian, warnte auf der Veranstaltung vor einer wachsenden Diskriminierung. Neben weiteren saarländischen Politikern betonte Landtagspräsident Stephan Toscani, es sei wichtig, daß das Gedenken an die Sinti und Roma als Opfer des NS-Völkermordes selbstverständlicher Teil unserer Erinnerungskultur werde.

 

 

Sehen Sie hier den Beitrag des Saarländischen Rundfunks im
“AKTUELLEN BERICHT” vom 2. August 2020

25. Januar:  Erstausstrahlung des Radiobeitrags »Mein Name ist Georg K.«

 

Der Saarländische Rundfunk (Jochen Marmit) erzählt in einer 25-minütigen Sendung die Geschichte eines Mannes, der als Häftling das Gestapo-Lager Neue Bremm nur knapp überleben konnte und für immer gezeichnet ist.


Hören Sie hier den SR2-Audio-Beitrag

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